Koma saufen hin und zurück

Der Mann kann sich nicht mehr erinnern, wie viel er getrunken hat. Einzig, es muss sehr viel gewesen sein.

Komatös.

Begonnen hatte es mit einem Anruf. Sein Freund wollte vorbeikommen. Ob er noch was zu trinken habe?
„Ja“, hatte der Mann geantwortet.
„Genug um sich zu besaufen?“
„Ich weiss nicht. Zwei Flaschen?“
"Was?" 
"Rotwein."
Ich bringe noch etwas mit, hatte der Kumpel gesagt und war mit zwei weiteren Flaschen aufgekreuzt.

Fusel.

Literflaschen.

Der Freund hatte bereits leicht fahrige Bewegungen, als er sich ins Zimmer mühte. Er stellte die Flaschen unter grosser Anstrengung vorsichtig ab. Dann fiel er ins Sofa wie ein Zementsack.
Der Mann öffnete die erste Flasche und der Freund hatte sein Glas geleert, noch bevor er sich sein eigenes vollgeschenkt hatte.
„Du scheinst Durst zu haben.“
„Ja.“
Dann hatten sie gemeinsam gesoffen.
Und weiter gesoffen, als der grosse Durst längst gelöscht weil, weil es nicht dieser Durst war, weshalb sie sich die Lampe füllten.





















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