Tipps für Schriftsteller

Der Mann liest Bukowski. Er liebt seine Gedichte, eigentliche Kurzgeschichten. Jede so gut wie fast nichts auf der Welt.
Diese Geschichten haben den Mann inspiriert. Er hat selbst welche geschrieben. Die zählt er nun. Er ist stolz auf sie.
Es sind bereits viele Geschichten, die er aufgeschrieben hat. Sie handeln von Glück und Unglück und Einsamkeit und Melancholie und nochmals von Glück.
Eins zwei drei vier … zählt der Mann seine Werke und findet es beachtlich, was er geleistet hat.

Zu beachten!

Neunundfünfzig sechzig einundsechzig… dass es so viele sind, hätte er nicht gedacht.
Dann ist die Liste fertig.

76.

Sechsundsiebzig Geschichten. Und die meisten funktionieren. Na gut. Vielleicht 50 könnte man drucken. Die anderen sind zu düster, zu schwer. Wer würde das schon lesen wollen? Fünfzig kurze Geschichtlein. Ob diese Menge für ein Buch reicht?
Der Mann nimmt eines der dünneren Bücher von Bukowski zur Hand. 239 Seiten voller Gedichte. Nur ganz wenige gehen über zwei Seiten. Mehr als zwei Hundert Gedichte also nur für ein dünnes Bändlein.
Noch dreimal soviel schreiben, als der Mann schon investiert hat. Noch drei Mal so viel erleben - erleiden! - als bisher.

So viel.

Hat Bukowski daher so viel getrunken?

So viel.

Gesoffen.


















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